Sünkel Media & Merch

Datenschutz in Apps: worauf wir beim Bau achten

Datenschutz entscheidet mit, ob eine App durch die Store-Prüfung kommt und ob Nutzer ihr vertrauen. Hier steht, worauf wir beim Bau achten. Das ist unsere Arbeitsweise, keine Rechtsberatung.

Lesezeit 5 MinutenStand September 2026Sünkel Media & Merch, München

So wenig Daten wie möglich

Die einfachste Regel ist die wirksamste. Jede Angabe, die die App nicht sammelt, muss sie nicht schützen, nicht erklären und nicht löschen. Darum fragen wir bei jedem Feld: Braucht die App das wirklich? Ein Buchungstool braucht Name und Mail, nicht das Geburtsdatum. Eine Gemeinde-App braucht für den Wochenplan gar kein Konto.

Server in der EU

Die Daten deiner Nutzer liegen bei uns auf Servern in der EU. Das ist Teil des Festpreises. Dienste außerhalb der EU nehmen wir nur, wenn es ohne sie nicht geht, und dann steht es in der Datenschutzerklärung.

Was die Stores verlangen

Einwilligungen und Tracking

Wir bauen keine Werbe-Tracker ein. Wenn du wissen willst, wie die App genutzt wird, nehmen wir Auswertungen, die ohne Zuordnung zu einzelnen Personen auskommen. Braucht eine Funktion eine Einwilligung, etwa Push-Nachrichten, fragt die App an der Stelle, an der der Nutzer den Nutzen sieht, und nicht beim ersten Start alles auf einmal.

Sprach- und Videoaufnahmen

Manche Apps nehmen etwas auf, so wie unser eigener Fragebogen, in dem du dein Vorhaben als Sprachnachricht schicken kannst. Solche Aufnahmen legen wir mit einem langen Zugangsschlüssel ab, sodass niemand sie erraten kann, und beschreiben in der Datenschutzerklärung, wozu sie dienen und wann sie gelöscht werden.

Was du liefern musst

Warum das kein Ballast ist

Eine App, die wenig sammelt und das klar sagt, kommt schneller durch die Prüfung und wird eher installiert. Die Datenschutz-Angaben stehen im Store direkt neben dem Download-Knopf. Nutzer lesen sie.

Schreibt ihr die Datenschutzerklärung?

Nein, Rechtstexte gehören nicht zu unserem Auftrag. Wir liefern dir die technischen Angaben, die hinein müssen, und sagen dir, welche Store-Felder davon abhängen.

Braucht jede App ein Nutzerkonto?

Nein. Viele Werkzeuge funktionieren ohne. Ein Konto lohnt sich erst, wenn Nutzer Daten wiederfinden oder teilen müssen.

Wo liegen die Daten?

Auf Servern in der EU. Das ist Teil des Festpreises. Dienste außerhalb der EU nehmen wir nur mit gutem Grund und nennen sie in der Erklärung.