So wenig Daten wie möglich
Die einfachste Regel ist die wirksamste. Jede Angabe, die die App nicht sammelt, muss sie nicht schützen, nicht erklären und nicht löschen. Darum fragen wir bei jedem Feld: Braucht die App das wirklich? Ein Buchungstool braucht Name und Mail, nicht das Geburtsdatum. Eine Gemeinde-App braucht für den Wochenplan gar kein Konto.
Server in der EU
Die Daten deiner Nutzer liegen bei uns auf Servern in der EU. Das ist Teil des Festpreises. Dienste außerhalb der EU nehmen wir nur, wenn es ohne sie nicht geht, und dann steht es in der Datenschutzerklärung.
Was die Stores verlangen
- Eine Datenschutzerklärung im Netz. Beide Stores verlangen einen Link, der jederzeit erreichbar ist. Die Erklärung selbst kommt von dir oder deinem Rechtsdienst. Wir liefern dir die technischen Angaben dafür: welche Daten fließen, wohin und wozu.
- Datenschutz-Angaben im Store. Apple fragt sie im Fragebogen zum App-Datenschutz ab, Google im Abschnitt Datensicherheit. Die Angaben müssen zu dem passen, was die App wirklich tut. Stimmen sie nicht, folgt die Ablehnung.
- Konto löschen in der App. Wer ein Konto anlegen kann, muss es auch in der App löschen können. Apple verlangt das seit 2022, wir bauen es in jede App mit Anmeldung ein.
- Erklärte Berechtigungen. Kamera, Standort, Mikrofon, Kontakte: Die App muss vor der Abfrage sagen, wozu sie das braucht. Fehlt der Satz, lehnt Apple ab.
Einwilligungen und Tracking
Wir bauen keine Werbe-Tracker ein. Wenn du wissen willst, wie die App genutzt wird, nehmen wir Auswertungen, die ohne Zuordnung zu einzelnen Personen auskommen. Braucht eine Funktion eine Einwilligung, etwa Push-Nachrichten, fragt die App an der Stelle, an der der Nutzer den Nutzen sieht, und nicht beim ersten Start alles auf einmal.
Sprach- und Videoaufnahmen
Manche Apps nehmen etwas auf, so wie unser eigener Fragebogen, in dem du dein Vorhaben als Sprachnachricht schicken kannst. Solche Aufnahmen legen wir mit einem langen Zugangsschlüssel ab, sodass niemand sie erraten kann, und beschreiben in der Datenschutzerklärung, wozu sie dienen und wann sie gelöscht werden.
Was du liefern musst
- Die Datenschutzerklärung für App und Store. Rechtstexte sind nicht im Festpreis enthalten, wir nennen dir aber alle technischen Punkte, die hinein müssen.
- Eine Kontaktadresse für Datenschutz-Anfragen, die Nutzer im Store und in der App sehen.
- Die Entscheidung, welche Daten du wirklich brauchst. Wir machen Vorschläge, du entscheidest.
Warum das kein Ballast ist
Eine App, die wenig sammelt und das klar sagt, kommt schneller durch die Prüfung und wird eher installiert. Die Datenschutz-Angaben stehen im Store direkt neben dem Download-Knopf. Nutzer lesen sie.