Die kurze Antwort
Ein Werkzeug im Browser gibt es bei uns ab 3.500 €, meist liegt es zwischen 3.500 und 6.000 €. Eine richtige App für iPhone und Android beginnt bei 12.500 €. Für Gründer gibt es eine kleine erste Fassung ab 5.000 €. Größere Vorhaben bauen wir in Etappen ab 8.000 €, jede Etappe mit eigenem Festpreis.
Diese Zahlen sind Untergrenzen. Jedes Vorhaben ist anders, darum steht der genaue Preis erst im Angebot. Das Angebot ist kostenlos, und du entscheidest erst danach.
Warum Apps so unterschiedlich viel kosten
Zwei Apps können auf dem Bildschirm gleich aussehen und trotzdem das Zehnfache auseinanderliegen. Der Unterschied steckt in dem, was man nicht sieht.
| Kostentreiber | Warum er zählt |
|---|---|
| Nutzerkonten und Anmeldung | Passwörter, Zurücksetzen, Konto löschen, Datenschutz. Klingt klein, ist ein eigenes Teilprojekt. |
| Bezahlfunktion | Zahlungsdienst anbinden, Abos verwalten, Rechnungen, Rückerstattungen. Dazu die Regeln der Stores für Käufe in der App. |
| Eigener Server | Sobald Daten zwischen Nutzern geteilt werden, braucht die App ein Gegenstück im Netz. Das muss gebaut, betrieben und gesichert werden. |
| Offline-Betrieb | Die App soll ohne Netz funktionieren und später abgleichen. Das verdoppelt die Logik an vielen Stellen. |
| Push-Nachrichten | Brauchen einen Dienst im Hintergrund, Zustimmung der Nutzer und Regeln, wer wann was bekommt. |
| Schnittstellen | Anbindung an Kasse, Kalender, Buchhaltung oder Kirchenverwaltung. Jede fremde Schnittstelle hat eigene Tücken. |
| Zwei Stores | Apple und Google haben eigene Regeln, eigene Prüfungen und eigene Pflichtfelder. Wir bauen eine Codebasis für beide, die Store-Arbeit fällt trotzdem doppelt an. |
Das Design ist selten der Preistreiber. Teuer wird es, wenn viele Sonderfälle hinzukommen, die am Anfang niemand gesehen hat. Darum steht bei uns vor dem Bau ein Konzept, in dem genau drinsteht, was gebaut wird.
Was der Markt verlangt
Agenturen in Deutschland rufen für eine App mit Nutzerkonten und Server meist 30.000 bis 100.000 € auf, große Häuser deutlich mehr. Freie Entwickler rechnen nach Stunden, oft 80 bis 130 € die Stunde, und am Ende weiß niemand vorher, wie viele Stunden es werden. Baukästen kosten 30 bis 300 € im Monat, dafür bekommst du eine Vorlage, die allen anderen auch gehört.
Wir liegen mit dem Festpreis darunter, da wir klein sind, mit einer Codebasis für beide Plattformen arbeiten und nur bauen, was im Konzept steht. Wir sagen dir auch, wenn ein Baukasten für dich reicht.
Laufende Kosten nach dem Start
Eine App ist kein Möbelstück. Sie lebt in zwei Stores und auf Servern, und beides kostet laufend Geld, auch ohne uns.
- Apple Developer Program: rund 99 Euro im Jahr, ohne das kommt keine App in den App Store.
- Google Play: einmalig 25 US-Dollar für das Entwicklerkonto.
- Server und Domain: je nach Größe 5 bis 50 € im Monat für kleine Apps, mehr bei vielen Nutzern oder Videos.
- Zahlungsdienst: Anbieter wie Stripe oder PayPal nehmen einen Anteil je Zahlung, meist zwischen 1,5 und 3 Prozent plus ein paar Cent.
- Pflege: bei uns 49 bis 79 € im Monat für ein Web-Werkzeug und 150 bis 350 € im Monat für eine App. Darin stecken Updates, Store-Pflichten und kleine Änderungen.
Die Pflege ist freiwillig. Du kannst alles auf deinen eigenen Konten übernehmen und hast dann keine laufenden Kosten bei uns. Was eine App ohne Pflege erlebt, steht im Beitrag Pflege und Updates.
Was im Festpreis steckt
Im Preis sind das Konzept, der Bau im Look deiner Marke, die Datenablage auf Servern in der EU, die Einrichtung, das Online-Schalten, eine Einweisung und 30 Tage Nachbesserung enthalten. Die laufenden Kosten Dritter wie Domain, Server und Store-Gebühren laufen über deine eigenen Konten, und Texte, Bilder und Rechtstexte kommen von dir. Wünsche, die nach der Abnahme dazukommen, laufen über ein Budget, das wir vorher festlegen.
So senkst du den Preis, ohne die Idee zu verwässern
- Klein starten. Die erste Fassung braucht nur die eine Funktion, für die Leute die App öffnen. Alles andere kommt, wenn es gebraucht wird.
- Anmeldung sparen. Viele Werkzeuge funktionieren ohne Konto. Ein Konto lohnt sich erst, wenn Nutzer Daten wiederfinden müssen.
- Erst einmal im Browser. Ein Web-Werkzeug läuft auf jedem Handy und jedem Rechner. Ob du wirklich eine Store-App brauchst, steht im Beitrag Web-App oder native App.
- Inhalte selbst liefern. Texte, Fotos und Logos in brauchbarer Form sparen Zeit auf beiden Seiten.